Jeder Weltenbummler kennt das Problem: Vor dem Urlaub steht der Umtausch. Dabei weiß man eigentlich nie genau, wieviel Geld in der Landeswährung man eigentlich braucht. Das Ergebnis: eine wachsende Sammlung fremder Währungen. Meist lohnt es sich dann auch nicht, das übrig gebliebene Geld umzutauschen, weil die Gebühren den Umtauschwert fast auffressen.
Malta & Zypern: Euro Einführung 2008
Umso erfreulicher ist es, daß man in immer Ländern mit dem Euro bezahlen kann. 2008 sind Malta und Zypern dazu gekommen – beliebte Urlaubsländer für uns Deutsche. Ingesamt kannst Du jetzt in folgenden Ländern mit dem Euro bezahlen:
Andorra, Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Kosovo, Monaco, Montenegro, Niederlande, Österreich, Portugal, San Marino, Slowenien, Spanien, Vatikanstadt, Zypern
Meldung zur Euro Einführung in Malta
Malta feiert die Einführung des Euro
Am 1. Januar 2008 führte Malta als 15. EU-Land die gemeinsame Währung ein. Dr. Lawrence Gonzi, Premierminister und Finanzminister von Malta, führte die Nation zu diesem für das kleinste Land der EU historischen Ereignis.
Die Malteser zeigten in den ersten Tagen des Jahres 2008 wahre Begeisterung für die Währungsänderung. Die Europäische Kommission schätzt, dass 3 von 4 Bürgern Maltas bereits 100 Stunden nach Einführung der neuen Währung in Euro bezahlten.
Das “National Euro Changeover Committee” feierte die Einführung des Euro mit einem Feuerwerk zum Jahreswechsel. Der historische Moment wird zusätzlich durch hochrangige internationale Vertreter gewürdigt, die am Samstag, den 12. Januar 2008 in Valletta zu einer offiziellen Feierlichkeit zur Euro-Einführung zusammenkommen werden.
“Wir sind stolz darauf, dass Malta nun Teil der Eurozone ist. Wir freuen uns, lokale und ausländische Investoren und Touristen aus Europa und der ganzen Welt begrüßen zu können, für die Malta nun sowohl als Investitions- als auch als Urlaubsziel attraktiver geworden ist”, so Dr. Gonzi. Bei der Feier werden der Ratspräsident und Premierminister von Slowenien, Janez Jansa, der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, der Präsident der Euro-Gruppe und Premierminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, sowie der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet anwesend sein. Darüber hinaus haben die Premierminister von Italien, Belgien und der Slowakei, einige Finanz- und Außenminister, die EU-Kommissare Joaquin Almunia und Joe Borg sowie die Gouverneure der Nationalen Zentralbanken ihre Teilnahme zugesagt.
Kommentar: Für Reisende ist die Währungsvielfalt nur nervig. Mit Dollar, Yen und Euro werden wir noch lange Zeit leben müssen. Aber die Reduzierung auf 3 Weltwährungen wäre schon für uns alle ein Riesenschritt nach vorn.




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